Wie der Name schon sagt, ist Flossenschwimmen oder auch Finswimming schwimmen mit Flosse an den Füßen. Zur Kurzbeschreibung hilft hier Wikipedia ganz gut: "Flossenschwimmen ist als Leistungssport die schnellste Möglichkeit sich aus eigener Kraft im Wasser fortzubewegen. Dabei hilft die sogenannte Monoflosse, eine große Flosse in der beide Füße fixiert sind. Mit delphinähnlichen Bewegungen werden Spitzengeschwindigkeiten von deutlich über 3 m/s erreicht (50m-Weltrekord von 2014: 13,85s). Seit 2006 wird dieser Sport von Seiten des deutschen Verbandes als Finswimming bezeichnet."

 

Gegenüber dem "normalen" Schwimmen ist der Bewegungsablauf doch ziemlich anders. Der Vortrieb kommt fast nur aus den Beinen. Die Arme sind gestreckt und auf dem Kopf abgelegt. Dadurch wird der ganze Körper stromlinienförmig und man kann sich delfinähnlich durch das Wasser schlängeln.

 

Wie beim Schwimmen auch, gibt es unterschiedliche Disziplinen. Die Strecken sind aber die gleichen: 50, 100, 200, 400, 800 und 1.500 Meter.

FS (Flossenschwimmen):
hierbei wird an der Wasseroberfläche geschwommen und durch einen Mittelschnorchel geatmet. Es muss immer ein Körper- oder Ausrüstungsteil über Wasser sein. Strecken: siehe oben

ST (Streckentauchen):
hierbei wird über ein Drucklufttauchgerät (DTG) geatmet. Die kleinen Flaschen werden mit ausgestreckten Armen vor sich her transportiert. Strecken: 50, 100, 400 und 800 Meter. Allerdings wird bei der 50-m-Strecke keine Flasche verwendet, sondern diese Strecke wird komplett ohne zu atmen geschwommen. Die 800m ST gibt es seit diesem Jahr leider nicht mehr bei internationalen Wettkämpfen, nur noch auf nationalen.

 

Hier mal ein Video zum Einstimmen (noch keine Aufnahmen von mir ;-) )